Fischarten






Fischname:
Nordseeschnäpel, Rheinschnäpel
(Coregonus oxyrinchus)
Ordnung:
Lachsartige
(Salmoniformes)
Familie:
Lachsfische
(Salmonidae)
Gattung:
Coregonus
Der Nordseeschnäpel (Coregonus oxyrinchus), auch "Rheinschnäpel" oder "Kleine Schwebrenke" genannt, auf Englisch "Houting", galt zunächst seit den 1940-er Jahren als ausgestorben. In dem dänischen Grenzfluss Vidau hatte ein Nordseeschnäpel-Bestand überlebt. Aus diesem Bestand konnten seit 1987 Fische künstlich vermehrt werden und mit dem produzierten Besatzmaterial wurden in Schleswig-Holstein Wiedereinbürgerungsprogramme in der Treene und anderen Flüssen durchgeführt.
Im Jahre 2005 wurde ein geschlechtsreifer, ca. 55 cm langer und 1,6 kg schwerer Nordseeschnäpel im unteren Niederrhein bei Wesel gefangen. Durch eine genetische Untersuchung wurde bestätigt, dass dieser Fisch mit allergrößter Wahrscheinlichkeit aus dem für die Wiedereinbürgerung verwendeten Besatzmaterial stammt.
Nicht bekannt.
Die wichtigsten Merkmale des Nordseeschnäpel:
Der Nordseeschnäpel (Coregonus oxyrinchus) wird maximal über 50-70 cm lang und ca. 2 kg schwer.
Das Verbreitungsgebiet des Nordseeschnäpel ist die Nordsee und Ostsee sowie die atlantischen Küsten der Britischen Inseln und Skandinavien. Zum ablaichen steigt er ins Süßwasser (z.B. den Rhein) auf.
Der Nordseeschnäpel steigt Herbst und Winter in die Süßwasserflüsse auf. Die Eiablage erfolgt an schnellströmenden Abschnitten mit kiesigen oder sandigen Untergründen und guter Sauerstoffversorgung. Ein Rogner (Weibchen) legt zwischen 30.000 und 50.000 Eier. Die Hauptlaichzeit ist November bis Dezember.
Der Nordseeschnäpel (Coregonus oxyrinchus) ernährt sich von Plankton und am Gewässergrund lebenden Organismen.
häufige Krankheiten bei Lachsfischen (Salmonidae):
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