Fischarten






Fischname:
Atlantischer Lachs
(Salmo salar)
Ordnung:
Lachsartige
(Salmoniformes)
Familie:
Lachsfische
(Salmonidae)
Gattung:
Salmo
Der Atlantische Lachs (Salmo salar) ist ein anadromer Wanderfisch der Gattung Salmo aus der Familie der Lachsfische (Salmonidae). Er ist im Nordatlantik (südlich bis zu den Britischen Inseln) und den angrenzenden Meeren, wie der Nord- und Ostsee beheimatet. Der Atlantische Lachs erreicht eine maximale Länge von bis zu 150 cm und ein Gewicht von über 45 kg. Sein englischer Name lautet "Atlantic salmon".
Die IUCN stuft den weltweiten Bestand des Atlantischen Lachses in ihrer Roten Liste inzwischen als „gefährdet“ ein.
Korpulenzfaktor (KF)
Für diese und einige andere Fischarten wurde ein sogenannter Korpulenzfaktor (kurz: KF) festgelegt.
Mit Hilfe dieses Korpulenzfaktors kann aus der Fischlänge das Fischgewicht bzw. aus dem Fischgewicht die Fischlänge berechnet werden.
Mit Hilfe unseres Fisch-Kalkulators könnt ihr diese Berechnung durchführen.
Das Höchstalter des Atlantischen Lachses (Salmo salar) beträgt etwa 13 Jahre.
wichtige Merkmale des Atlantischen Lachses:
Die durchschnittliche Größe des Atlantischen Lachses (Salmo salar) beträgt etwa 80-100 cm, das durchschnittliche Gewicht etwa 5 kg. Maximal kann er bis zu 150 cm lang und über 45 kg schwer werden.
Der Atlantische Lachs (Salmo salar) kommt im Nordatlantik (südlich bis zu den Britischen Inseln) und den angrenzenden Meeren, wie der Nord- und Ostsee vor. Der Lachs kommt auch in den Zuflüssen vor (siehe Fortpflanzung).
Zum Laichen (Oktober-Januar) wandert der Atlantische Lachs (Salmo salar) zielstrebig in seine Heimatgewässer (im Süßwasser) zurück. Dabei kann er Hindernisse von bis zu zwei Metern Höhe überspringen.
Der Atlantische Lachs orientiert sich mit Hilfe seines Geruchssinns und sucht zum Laichen die Oberläufe seiner Heimatgewässer auf.
Während der Laichwanderung nimmt er keine Nahrung mehr auf. Die unterschiedlichen Aufstiegszeiten ("Sommer- und Winterlachse") hängen von Alter, Größe und Geschlecht der Fische ab.
Im Oberlauf (Forellen- und Äschenregion) legt das Weibchen auf geeigneten Kiesbänken eine 15 bis 30 cm tiefe Laichgrube an.
Sobald diese fertig ist, schwimmt das wartende Männchen heran und gemeinsam werden Milch und Eier in die Laichgrube abgelegt. Die 5-7 mm großen Eier (2.000 Stück/kg Körpergewicht) werden wieder mit Kies bedeckt.
Danach sterben die meisten Elterntiere, nur einer von tausend Lachsen laicht bis zu dreimal. Die Überlebenden Lachse wandern zurück ins Meer. Je nach Wassertemperatur dauert es 80 bis 200 Tage, bis die Lachse schlüpfen.
Die jungen Lachse ernähren sich anfangs noch von anhaftenden Dottersäcken und verbringen dann meist ein bis zwei Jahre im Süßwasser, wo sie sich von Kleinkrebsen und Insekten ernähren. Als sogenannte Smolts, auch Brütlinge genannt (ca. 15 cm lang), machen sie sich dann wieder auf den Weg ins Meer. Dort bleiben sie ein bis vier Jahre, bis sie die Laichwanderung zurück in die Flüsse antreten.
Die Laichhabitate des Atlantischen Lachses liegen in den Oberläufen der Äschen- und Forellenregion, in sauerstoffreichen Bächen und kleinen Flüssen mit einem guten Angebot an durchströmten Kieszonen. Auch die Jungfische bevorzugen diese schnell fließenden, kühlen und sauerstoffreichen Gewässerabschnitte.
Nachdem der Dottersack nach dem Schlüpfen aufgebraucht ist, beginnt der Atlantische Lachs (Salmo salar) mit der aktiven Jagd nach kleinen Beutetieren.
Als Jungfisch (1-5 Jahre alt) ernährt er sich zunächst von Kleinkrebsen, Insekten und Würmern, später dann räuberisch von Fischen.
Die Jungfische jagen zunächst in der Nähe des Gewässergrundes und in der Strömung. Einige Junglachse fressen auch Lachseier.
Ausgewachsene Atlantische Lachse ernähren sich von größeren Beutetieren wie Tintenfischen, Sandaalen, Garnelen und kleineren Fischen wie Heringen oder Sprotten.
Mit zunehmender Größe des Atlantischen Lachses werden auch die Beutetiere größer. Die Gewichtszunahme kann bis zu 4 kg pro Jahr betragen.
Der Atlantische Lachs ist der beliebteste Speisefisch in Deutschland. Sein festes, rötliches Fleisch ist sehr fett und reich an Omega-3-Fettsäuren. Er hat einen aromatischen, feinen Geschmack und kann roh, gebeizt, gedünstet, gedämpft, geräuchert und gebraten verzehrt werden.
Der Atlantische Lachs gehört seit Jahrhunderten mit zu den wertvollsten Speisefischen. Er versorgt unseren Körper mit wichtigen Nährstoffen wie z.B. Vitamin A, B2, B6, B12, Jod, wichtigen Mineralstoffen und Omega-3-Fettsäuren.
Leckere Lachs-Rezepte:
Für weitere Informationen über die Krankheiten dieser Fische siehe die Beschreibung der Familie der Lachsfische.
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